Samstag, 12. August 2017

Ein paar Gedanken zu: "Sharknado 5: Global Swarming"

(© SyFy)
Sharknado 5: Global Swarming (USA 2017)


Regie: Anthony C. Ferrante
Drehbuch: Scotty Mullen
Mit: Ian Ziering, Tara Reid, Cassandra Scerbo
Handlung: Nein.
Wertung★★☆☆☆☆☆☆☆☆

Was aus einer hirnverbrannt-spaßigen Idee heraus entstand, hat sich mit Teil 5 (und eigentlich auch schon mit Teil 4) endgültig abgenutzt: Global Swarming ist nichts weiter als eine billige Nummernrevue, zusammengesetzt aus hässlichem CGI-Matsch und größtenteils albern-unnötigen Cameo-Auftritten von C-Prominenz, die für Dschungelcamp und Promi-Big-Brother zu unpopulär ist.


Zugegeben: Eine handvoll netter Einfälle haben sich Regisseur Anthony C. Ferrante und sein Asylum-Team wieder aus den Fingern gesogen. Darunter wenige Besetzungscoups wie Schundroman-Covermodel Fabio Lanzoni in die Rolle des Papstes zu stecken oder am Ende des Films, als die weltweite Sharknado-Seuche zur Apokalpyse geführt hat und nur Hauptfigur und Profi-Hai-Killer Fin (Ian Ziering) überlebt zu haben scheint, Dolph Lundgren als seinen Sohn aus der Zukunft anbrausen zu lassen, woraus tatsächlich eine mittelmäßig gelungene Zurück-in-die-Zukunft-Anspielung entsteht. 

Doch wo diese Einfälle noch ein müdes Lächeln hervorrufen, kann man beim Rest nur die Hände vor dem Kopf zusammenschlagen. Nein, schlimmer noch: Man ist einfach nur gelangweilt. Die Sharknado-Reihe hat sich endgültig in den Abgrund geritten und funktioniert nicht mehr – falls sie das überhaupt mal hat. Zumindest tut sie das nicht in der storylosen Art und Weise, wie sie derzeit aufgezogen wird. Erschreckend ist zudem auch die Entwicklung von Tara Reid: Wie auch ihre Film-Figur April ist die einst so süße American-Pie-Blondine zum emotionslosen Plastik-Cyborg ohne jegliche menschliche Regungen geworden. Neben ihr wirkt Ian Ziering wie ein rothaariger Daniel Day-Lewis. Und warum tragen eigentlich ALLE Hauptfiguren Leder-Outfits?

Fazit: Macht spätestens jetzt einen Bogen um die Reihe. Selbst Trash-Fans kommen hier nicht auf ihre Kosten. So – 'nough said!


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